Chronik

Grabstätte Johannes BuschFriedhöfe spielen eine wichtige Rolle. Als letzte Ruhestätte für die Toten sind sie Zufluchtorte für die Lebenden, Orte, die uns in unserer hektischen Zeit Raum und Ruhe zur Besinnung geben.

Die evangelischen Friedhöfe Ledderken und Pferdebachstraße in Witten sind die Nachfolger des Johanniskirchen-Friedhofes und des seinerzeit auf dem heutigen Gelände des Luther-Parks angelegten Friedhofs. Der Friedhof im Bereich Ledderken wurde 1872 und der Friedhof an der Pferdebachstraße 1889 eingeweiht.

Grabstätte SchluckebierVerwaltet werden die beiden Friedhöfe vom Gesamtverband Ev. Kirchengemeinden Witten. Der Gesamtverband ist ein Zusammenschluss der Christus-, Johannis- und Martin-Luther-Kirchengemeinde, um gemeinsame Aufgaben in ihrem Bereich besser wahrnehmen zu können.

Die Friedhöfe haben eine Gesamtgröße von ca. 13 Hektar; sie werden von einem Friedhofsverwalter und vier Mitarbeitern bewirtschaftet. Jährlich finden annähernd 200 Bestattungen statt.

Gedenkstein Roburit-ExplosionAuf unseren Friedhöfen lebt mit privater Familiengeschichte verwoben Wittener Stadtgeschichte.

So finden Sie auf dem Ev. Friedhof Pferdebachstraße neben einem Gedenkstein für die Opfer der Roburit-Explosion am 16.12.1906 und Soldatengräbern aus den beiden Weltkriegen auch Grabstätten von Persönlichkeiten wie:

Gedenkstein im LutherparkGedenkstein im Lutherpark zur Erinnerung an den Luther-Friedhof und den ehemaligen Superintendenten Friedrich August König sowie an Präses Fritz König (1835 - 1914), den "Mann der Kirche und Diakonie".

Grabstätte MollAuch unser Ev. Friedhof Ledderken ist durchaus einen Besuch wert. Hier können Sie die Grabstätte der Familie Moll in Augenschein nehmen. Kaspar Wilhelm Moll siedelte sich 1825 mit seiner Kesselschmiede in Witten an; daraus entstand später die Moll-Söhne Maschinenfabrik.